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Gedanken
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Tod im Tierheim
Der Schmerz sitzt tief! So lange Zeit gehofft und gebangt! So vielen Tierärzten und Experten geglaubt und vertraut - das Schicksal hat es anders gewollt.
Die Bilder und Eindrücke aus den guten Tagen tauchen auf, werden jetzt noch von dem als so machtlos erlebten überschattet. Hätten wir etwas besser machen können? Haben wir vielleicht sogar gänzlich falsch gehandelt?
Die Augen der kranken Tiere scheinen immer noch auf uns zu ruhen. Es tut uns alles so Leid, so Leid! Wie viele dieser verstoßenen und ungeliebten Lebewesen wurden aufgenommen und gepflegt! Die Lebensdauer der Tiere ist doch viel kürzer noch als unsere eigene. Auch geliebte Menschen und treue Mitstreiter haben uns verlassen und schmerzliche Lücken hinterlassen. Mit ihnen konnten wir oft bis zum Ende des Lebens sprechen, einen letzten Händedruck spüren. Die Tiere gehen mit diesem Blick in den Augen, der so sehr schmerzt. Ob es der plötzliche Tod in den Gehegen und Zwingern ist oder das erlösende Sterben durch die Hand des Tierarztes - immer ist es der Blick ihrer Augen, der soviel aussagt und immer wieder so traurig macht. Niemals vorwurfsvoll und trotzdem so eindringlich.
Um Tiere weinen? Es gibt doch soviel Elend auf der Welt - werden die sagen, die nicht mit den verstoßenen und heimatlosen Tieren den Weg bis zum Ende gegangen sind und wissen, dass sie ihn immer, immer wieder gehen müssen.
Tod im Tierheim - wir trauern um unsere Schutzbefohlenen , machen aber für die noch Lebenden weiter. Mit Ihrer Hilfe.
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