Verlassene, zum Sterben verurteilte Katzen!
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Wir bitten Sie herzlich uns bei der tierärztlichen Versorgung durch Ihre Geldspenden und bei der weiteren täglichen Versorgung der bedauernswerten Tiere durch Futter, Streu, Kuschelhöhlen, Spielzeug, Decken, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie Müllsäcken zu helfen. Die Besitzerin der zurück gelassenen Kreaturen erkrankte und verstarb. Die Tiere hatten tagelang weder Futter noch Wasser und auch keine sauberen Katzenklos. Die Katzen konnten schließlich durch uns aus ihrer entsetzlichen Lage befreit und gerade noch gerettet werden.Sie befinden sich nun in Sicherheit in unseren Pflegestellen.
Von den Behörden kam keinerlei Unterstützung.
Bitte helfen SIE!
Stichwort: Verlassene Katzen
Kto. Nr.: 205073083
Blz: 37551440
Sparkasse Leverkusen
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2. März 2010
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Bitte helfen Sie uns beim Herausfinden der Herkunft dieser Kater!
Uns fehlen die Namen und weitere Daten. Kastriert sind alle männlichen Tiere.
Der blaue Perser hat überhaupt keine Zähne mehr. |
Der schwarze Langhaar musste extrem geschoren werden und läuft schon wieder besser. |
Der weiß-getigerte Kater ist arg verschnupft und hat wahrscheinlich Rolllider. |
Erstbericht der behandelnden Tierärztin folgt.
Bitte helfen Sie uns weiter!
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4. März 2010
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Liebe Eva,
heute, am 3.3.2010, hat unsere Tierärztin einen Hausbesuch gemacht um
die armen Katzen von Redemanns nicht zu sehr durch einen Praxisbesuch zu
stressen.
Sie war mit der Unterbringung bei uns mehr als zufrieden. Die zahmen
acht Tiere haben es sich mittlerweile in ihrer hellen Katzenstube sehr
gemütlich gemacht. Ich sende dir die Fotos in der Anlage.
Leider konnten aber bislang nur drei Tiere geimpft werden, da der
Katzenschnupfen beim Rest der 13 Samtpfoten noch keine Impfung zulässt.
Das wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis alle so fit sind, dass
sie die Impfung vertragen.
Am 7.3.2010 fangen wir mit der zweiten Runde gegen die Giardien an. Es
wurde Panacur gegeben: 5 Tage - 5 Tage Pause - 5 Tage. Hoffentlich sind
die Biester dann weg!
Heute haben sich die gesündesten Katzen ausgiebig mit dem Spielzeug
beschäftigt - das kannten sie in ihrem Modergehege wahrscheinlich gar nicht!
Ich schicke dir einige Fotos der Tiere, denen wir schon Namen gegeben
haben: Tammo ist der schwarz -weiße Kater, Bobby heißt der mit den
schlimmen Augen, Silvio ist der graue Perser ohne Zähne und Othello
nannten wir den stark geschorenen schwarzen Langhaarigen.
Leider gelingt es noch nicht von den scheuen Tieren Fotos zu machen,
weil sie sehr schnell in Panik geraten. Diese Katzen mussten bei
Übernahme aus allen noch so stinkenden Ecken des Redemann Geheges
herausgeholt werden.
Einige Fotos der Kätzinnen ohne Namen, die nach und nach kastriert
werden müssen, schicke ich dir mit. Vielleicht erkennt sie jemand
wieder. Einige nette Katzenfreunde haben bereits Geld gespendet. Danke
dafür!
Die komplette Rechnung und der Tierarztbericht folgt später.
Wahrscheinlich wird es ein Abschlussbericht werden müssen.
LG
Bärbel und Team


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7. März 2010
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Kater Bobby ging es heute zu schlecht: Wir mussten ihn stationär aufnehmen lassen und hoffen, dass er durchkommt.
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9. März 2010
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Kater Bobby befindet sich noch immer in der Klinik. Die Leber- und Nierenwerte sind ok, allerdings sind die Schleimhäute extrem weiß.
Wir müssen froh sein, dass der nur knapp 3kg schwere Kater überhaupt noch lebt!
Drei Kätzinnen, die alle schon älter sind, konnten fotografiert werden.
Anbei die Bilder. Vielleicht erkennt die auffällig gezeichnete Minou jemand wieder.
Dann bitte melden!
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14. März 2010
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Alle Kastrationen der weiblichen Tiere sind gut verlaufen.
Unsere Praktikantin Carolin verbringt viel Zeit mit den Katzen, spielt und schmust mit ihnen.
Anbei ein Foto.
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19. März 2010
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Heute konnten wir die ersten nahen Aufnahmen von den scheuen Katzen machen. Es sind zwar eigentlich fünf, aber einen schwarz-weißen, hoch ängstlichen Kater wollten wir nicht zu sehr stressen.
Wir haben immer noch die Hoffnung, dass jemand die Tiere wieder erkennt.
Bobby geht es besser. Er ist immer noch zu dünn, obwohl er gern gutes Futter frisst und keine Diät mehr braucht. Wir sind froh, dass er es bislang überhaupt geschafft hat!
In der Anlage findet man auch die Aufstellung mit den tierärztlichen Behandlungen. Die Kosten für die stationäre Aufnahme von Bobby und die weiteren Versorgungen folgen nach dem Hausbesuch der Tierärztin am 24.3.2010.
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27. März 2010
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Liebe Eva,
heute, 21 Tage nach dem ersten Hausbesuch für die Redemannkatzen, konnte unsere Tierärztin eine deutliche Verbesserung der Katzen feststellen.
Darüber sind wir sehr froh!
Die Kotuntersuchung wegen der Giardien war diesmal negativ.
Bobby musste zwar als einziger noch einmal Langzeitantibiotikum erhalten, aber er hat zum Glück keine Rolllider.
Bei Othello wurde eine Zahnfleischentzündung festgestellt, die behandelt wird. Vielleicht müssen bei ihm in absehbarer Zeit einige Zähne raus.
Der gesamte Bestand ist jetzt kastriert und außer Bobby auch durchgeimpft.
Die 5 scheuen Katzen leben bei diesem sonnigen Wetter fast ausschließlich in der Außenstube. Ans Streicheln ist noch längst nicht zu denken. Sie sollen recht bald in völlige Freiheit hier bei uns (siehe Luftbild) kommen. Vielleicht vergessen sie dann die qualvolle Enge und den Schmutz bei Redemanns. Aus vielen Erfahrungen wissen wir ja, dass scheue Katzen, die frei leben dürfen, bald viel zugänglicher sind.
Ich schicke dir heute alle Bilder der Tiere. Sicher erkennst du darauf die scheuen Kandidaten.
Es wäre schön, wenn wir noch mehr Spender finden würden. Auch Futter und Streu wird knapp!
Danke an die Tierfreunde, die bereits gespendet und Anteil genommen haben.
Viele Grüße
Bärbel
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28. April 2010
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Liebe Eva,
nun ist die Impfung von Bobby fünf Tage her und leider hat er es doch nicht so gut vertragen, wie es zu Anfang aussah - musste erneut auf Station.
Immer wieder sind seine Schleimhäute so blass, obwohl das Blutbild ok ist und alle Tests negativ ausfielen.
Ein bisschen problematisch entwickelt sich Othello, dessen Fell einfach nicht so recht nachwachsen will. Auch muss etwas an seinen Zähnen gemacht werden, aber leider wird die finanzielle Lage nicht gerade besser. Alle guten Dinge, die man für Tiere tun möchte, scheitern jedesmal am Geld.
Wie gut, dass wenigstens einige Tierfreunde gespendet haben und wir auch Futter und Zubehör erhalten.
Es wäre schön, wenn uns der WDR einen Notfalltermin wenigsten für die ältesten Katzen geben könnte, die nun alle komplett geimpft sind (außer eben Bobby)!
Mit der Vermittlung beginnen könntest du mit Rena, Tom, Mimi, Minou und Sandy. Nach den aufgetauchten Beschreibungen der Frau Redemann dürften diese Tiere zwischen 2004 und 2006 geboren sein.
Rena ist am liebsten allein, während Tom mit Mimi und Minou mit Sandy ideale Pärchen wären.
Ich hänge die Bilder noch einmal an diese Mail an. Auf der Vermittlungsseite von Katzenfreiheit werden sie auch noch erscheinen.
Bitte drückt wieder die Daumen für den armen Bobby!
Viele Grüße
Bärbel
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19. Mai 2010
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Liebe Eva,
nach langem Kampf und allen Versuchen, den armen Bobby zu retten, musste er nun erlöst werden.
Wahrscheinlich führten Löcher im Darm mit den daraus resultierenden Folgen zu seinem Leiden und Tod.
Aber er ist in gewohnter Umgebung gestorben. Obwohl wir dies alles in den vielen Jahren der Tierschutzarbeit immer wieder erleben mussten, schmerzt es doch jedesmal sehr! Besonders Silvio und Othello lagen beinahe ständig bei Bobby. Sie spürten wohl , dass es keine Rettung mehr geben konnte!
Othello macht uns auch Sorgen wegen seiner ständig wiederkehrenden Zahnentzündung und dem Fell, was nicht richtig nachwachsen will.
Sehr gut erholt hat sich der graue Perser Silvio, den wir am liebsten zusammen mit Othello vermitteln möchten.
Wie schön, dass bereits zwei Pärchen aus der Notfallgruppe ein so schönes Zuhause gefunden haben!
Rena ist die typische Einzelkatze und muss auf jeden Fall ein entsprechendes Zuhause finden. Wie hat sie das nur die ganzen Jahren in der Umgebung ausgehalten?
Die scheuen Katzen von Redemanns sind froh in völliger Freiheit leben zu können. Sie haben sich erstaunlich gut in die vorhandene Gruppe integriert.
Gerne würde ich für sie Paten suchen, da an eine Vermittlung überhaupt nicht zu denken ist.
Fotos folgen auch bald wieder, denn die Welpen und ihre Mütter wollen versorgt werden.
So dicht liegen Leben und Tod auch bei Tieren nebeneinander!
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